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Regenbogenbrücke

 

„Eng vertraute Lebensgefährten sterben nicht von uns weg, sondern in uns hinein - die Erinnerung wird bleiben.“  

 

Berenike du noble nid - NIKE

05. Juni 2002 - 14. Juli 2014

 

 

...ging heute den Weg über die Regenbogenbrücke. Im Januar diesen Jahres hatte sie das erste Mal so richtig abgebaut. Bedingt durch ihre HD hatte sie schon immer mit ihren Hinterbeinen zu kämpfen. In den letzten drei Tagen konnte sie nicht mehr aufstehen, nicht mehr allein stehen bleiben und bei wenigen, kleinen Schritten knickte sie hinten wieder ein und blieb erschöpft sitzen oder liegen. Nur mit Hilfe bewältigte sie die notwenigstens Gänge, um ihr Geschäft zu machen. Doch auch das fiel ihr heute sehr schwer, weil sie offensichtlich kein Gefühl mehr hatte, sich zu setzen. Den Tag heute haben wir noch mal intensiv mit ihr zusammen verbracht. Wir waren bei ihr, haben sie im Arm gehalten. Und auch, wie der Tierarzt sie erlöste, waren wir da, haben sie gehalten. Wir wünschen ihr alles Gute für die andere Seite der Regenbogenbrücke! Leb' wohl kleine Maus und DANKE für die schöne Zeit mit Dir!

 

 

 

 

Frya Fresena's Phoenix-Nero 

24. November 2002 - 23. März 2011

 

 

 

Alles verändert sich mit dem, der neben einem ist oder neben einem fehlt.

Im November 2002 wurde mein „Dicker“ als einer von neun kleinen Briards geboren, im Dezember 2002 lernten wir uns persönlich kennen. Liebe auf den ersten Blick!
Über acht Jahre war er fast stets an meiner Seite, er hat jede Lebenslage geduldig mit durchlebt, Launen ertragen, immer wieder Freude in mein Leben,  und vor allem nicht nur in mein Leben, gebracht. Er war ein Familienhund durch und durch. Er hat sich mit mir gefreut, hat mit mir gelitten, wusste,  wann ich ihn brauchte und ich wusste, wann er mich brauchte. Es war alles dafür ausgelegt, gemeinsam alt zu werden.

Doch dann kam alles ganz schnell. Wir hatten den Tag noch so erlebt, wie viele andere Tage. Wir waren zusammen unterwegs, wir waren ein Team, wir waren eine Familie. -  Abends, ganz plötzlich ging es ihm schlecht, wir waren beim Arzt. Die Nacht haben wir alles Erdenkliche getan, bei ihm zu sein, ihm das Gefühl gegeben, nicht alleine zu sein.  Die letzten Stunden müssen ein Kampf gewesen sein, den er verloren hat. Den erneuten Weg zum Arzt hat er nicht überlebt. Unsere Welt ist für einen Moment stehen geblieben.  Seine Augen sahen müde aus, er war erschöpft, doch so wie er lag, war er dann doch scheinbar erleichtert, es geschafft zu haben - den Weg über die Regenbogenbrücke.  Wir haben Nero nachmittags begraben. Seine Lieblingsspielzeuge hat er mit auf die Reise genommen, ebenso sein Halsband, was schon immer seins war.

Egal, wo man anschließend hinsah, da war diese unendlich große Lücke, die unser „Dicker“ hinterlassen hat. Und obwohl Nike von ihrem Freund Abschied genommen hat,  wurde es ihr scheinbar mit der Zeit immer bewußter, dass ab jetzt etwas anders ist.
Nero wird nicht zu ersetzen sein - er war mein erster, eigener Hund und bleibt für mich und meine Familie einzigartig. Es schmerzt, dass er auf diese Art und Weise von uns  gehen musste, doch bin unendlich froh, dass ich Nero jederzeit das Gefühl gegeben habe, ein wichtiger Teil meines Lebens zu sein.
Unsere Trauer ist unbeschreiblich groß und wir werden lange brauchen, damit fertig zu werden. Und dennoch müssen wir gerade in dieser Zeit für Nike da sein,  denn auch sie leidet sehr unter dem Verlust ihres Freundes.

In Liebe und Dankbarkeit für die unvergesslich, schöne Zeit mit Dir, lieber Nero, sagen wir leise „tüss“,

     

 

 

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